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Was im September 2015 als VW-Dieselskandal begann, hat sich über die Zeit zum Dieselskandal von weit mehr als nur einem Hersteller ausgeweitet. Die in der Presse entstandene Wortkreation „Dieselgate“, verdeutlicht die Ausmaße des ganzen Skandals. Nachgewiesen wurde der Betrug in Form von manipulierter Software bislang beim VW-Konzern; im Einzelnen bei den Automarken VW, Audi, Porsche, Škoda und Seat. Hersteller anderer Dieselfahrzeuge stehen lediglich im Verdacht, eine illegale Abschalteinrichtung in der Motorensteuerung verwendet zu haben. Im Folgenden sehen Sie die wichtigsten Fakten und Daten im Überblick.

2007

Seit 2007 gibt es laut Angaben der Deutschen Umwelthilfe Hinweise auf Unregelmäßigkeiten bei den offiziellen Angaben der Hersteller hinsichtlich der Ausstoßwerte von Dieselfahrzeugen.

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September 2014

Der Spiegel veröffentlicht im September 2014 einen Bericht mit Hinweisen auf Betrug bei deutschen Autokonzernen , der in Zusammenhang mit einer Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) steht.

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Mai 2015

Im Mai 2015 stellt die US-amerikanische Non-Profit-Organisation ICCT fest, dass bestimmte VW-Modelle die vorgegebenen Grenzwerte auf der Straße nicht einhalten – und diese sogar um ein Vielfaches übersteigen. Sie informiert die US-Umweltbehörde, die von VW eine Erklärung verlangt.

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September 2015

Mitte September 2015 macht die US-Umweltbehörde öffentlich, dass Volkwagen mittels einer speziellen Software die Abgaswerte manipuliert hat, um die Grenzwerte für Stickoxid einhalten zu können. Zwei Tage später gibt VW die Abgasmanipulation in den USA zu.

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Oktober 2015

Im Oktober 2015 gibt Volkswagen zu, dass auch in Europa Fahrzeuge manipuliert wurden. Inzwischen ist bekannt, dass weltweit mehr als 11 Millionen Fahrzeuge vom VW-Abgasskandal betroffen sind. Das Kraftfahrt-Bundesamt zwingt Volkswagen zum Rückruf von 2,4 Millionen Dieselfahrzeugen. Im Zuge des Rückrufs wird eine umstrittene neue Software auf die betroffenen Modelle aufgespielt. Kunden, die Bedenken wegen eventueller Folgeschäden haben, droht die Stilllegung ihres Fahrzeuges.

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Januar 2017

Im Januar 2017 bekennt sich Volkswagen vor einem US-Gericht in allen Anklagepunkten - Verschwörung zum Betrug, Behinderung der Justiz und Verkauf von Waren unter falschen Angaben – für schuldig und zahlt 2,8 Milliarden USD an Bußgeldern und Strafe. Der Konzern entschädigt über 350.000 betroffene Autofahrer in den USA mit je bis zu umgerechnet 5.000,- EUR. Die Gesamtsumme für Vergleiche, Entschädigungen der Kunden und Rückkäufe beläuft sich bislang auf 25 Milliarden EUR.

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Juli 2017

Im Juli 2017 berichtet der Spiegel, dass sich die fünf großen Autohersteller Volkswagen, Audi, Porsche, BMW und Daimler über Kosten, Zulieferer und auch den Umgang mit dem Thema Dieselabgase abgesprochen haben. Seitdem ermitteln die Kartellbehörden. Konkret ginge es bei der Absprache in Zusammenhang mit dem Dieselskandal um die Größe der Tanks füür AdBlue. Dabei handelt es ich um ein Harnstoffgemisch, mit dessen Hilfe Stickoxide in die Bestandteile Wasser und Stickstoff aufgespalten werden. Verwendet wurden im Ergebnis kleine, günstige Tanks.

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Februar 2018

Das Bundesverwaltungsgericht hat am 28. Februar 2018 die Revisionen gegen die Urteile aus Stuttgart und Düsseldorf bestätigt und den Weg in den Städten für Fahrverbote freigemacht, in denen der Grenzwert von 40 Mikrogramm je Kubikmeter Luft überschritten wird.

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Aktueller Stand

Automobilhersteller haben jahrelang geschummelt: Eine Software in Dieselfahrzeugen sorgte dafür, dass Grenzwerte für Abgase nur auf dem Prüfstand, nicht aber auf der Straße eingehalten werden. Seit VW die Abgasmanipulation zugegeben hat, laufen weitere Ermittlungen gegenandere deutsche Hersteller. Es gibt aber auch Vorwürfe gegen Hersteller außerhalb Deutschlands wie Renault oder Fiat. Entschädigungen von VW wie in den USA wird es für deutsche Kunden nicht geben. Drohende Fahrverbote in deutschen Städten verschärfen die Situation für Dieselfahrer.

Fordern Sie Ihre Rechte ein!

Es lohnt sich für betroffene Autofahrer, ihre Rechte im Zusammenhang mit dem Dieselskandal einzufordern. Als eine der größten Kanzleien auf Verbraucherseite im Bank- und Kapitalmarktrecht verfügen unsere Rechtsanwälte über tiefgreifende Erfahrung bei der Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche. Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Nutzen Sie das Kontaktformular oder die kostenlose Servicenummer 0800-000 5838, um mit uns in Verbindung zu treten und sich umfassend über alle bestehenden Optionen informieren zu lassen.

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